Affenleuchten

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Neuer Roman „Affenleuchten“

„Affenleuchten“ ist der neue Roman der Regensburger Schriftstellerin Lisa Weichart betitelt. Er führt die Hauptfigur in einen surreal anmutenden Alptraum.

Das Cover ziert ein ungewöhnliches Gemälde des heute vergessenen Malers Gabriel Cornelius von Max (gestorben 1915), das „Affen als Kunstrichter“ benannt ist: ein Haufen Paviane sitzt vor einem Bild in goldenem Barockrahmen, dessen Motiv man nicht sehen kann – nur der Rahmen ist von der seitlichen Ansicht her zu erkennen. Ist das Buch „Affenleuchten“ also ein Künstlerroman oder thematisiert es die Auseinandersetzung zwischen Kunstanspruch und fehlerhafter Rezeption? Wer sich von diesen Fragen leiten lässt, geht in die Irre. Zwar spielt Kunst eine Rolle in der Geschichte, aber fast ausschließlich in Form von Museumsbesuchen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Anja, eine Frau in den Vierzigern, die aus Regensburg stammt. Sie trägt ein Trauma mit sich herum, weil ihr geliebter Mann bei einem Autounfall gestorben ist – während ihr als Beifahrerin nur wenig passierte. In einer Art Brachialtherapie will sich Anja ein Jahr später von der Depression lösen, die sich nicht nur aus dem Verkehrstod ihres Mannes ergeben haben, sondern auch durch eine teilweise Amnesie bei der Frage, welchen Anteil sie selbst an dem tragischen Geschehen hatte. Also vollzieht sie die schicksalhafte Fahrt nach München nach. Wie damals mit ihrem Mann, nur diesmal eben allein, will sie das Besuchsprogramm des verhängnisvollen Tages erneut absolvieren, um möglicherweise auf der Rückfahrt eine Katharsis zu erleben – oder sich in voller Fahrt auf der Autobahn umzubringen.

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